"Shot Monkey"

"Shot Monkey"

816,00 €

inkl. MwSt., zzgl. Versand
Auf Lager
Lieferzeit: 3-5 Tag(e)

Beschreibung

Original Painting, Acrylic, Canvas, 70cm x 50cm


Free Shipping.


"Shot Monkey":

A young man with tattoos and piercings cranks on his hurdy-gurdy. A tear runs down his face. On his chest he wears various awards and medals.

The lantern, in which a thick candle burns, casts a glow of light on the little monkey with the revolver, who sits on the barrel organ next to a honey pot.

The distinguished dog with its gnawed bone in its mouth and the monkey couple on the cinema seats in the left part of the painting observe the scene somewhat apart. Not far from them lies a motionless monkey in striped clothing, bleeding from its back. On his left ankle is an iron ankle shackle, to which a leash is attached, leading to the two apathetic-looking children.

One may assume that the lifeless monkey was in captivity, as indicated by the convict suit, shackle and leash. The wings that have developed on its back are signs of the metamorphosis that has already begun. A radiant eye in the lower part of the barrel organ envelops the little monkey's body with protective light.

The yellow lilies blooming splendidly on the left are a sign of purity and innocence. They stretch out in the direction of the barrel organ player. Is he innocent of the event and deeply regretful of what his tear implies?

On the lower lamppost, a yellow, lambent snake coils. Above it is the effigy of a deceased idol, which also seems to watch curiously and distantly. It looks to us from another dimension, where the monkey's soul will soon reside as well. The long body of the snake reaches to the wrist of the little boy, entwines the leash, and thus affirms a connection to the monkey. Was it she who deceitfully enticed the monkey to want a taste of the honey pot?

In any case, the guardian of the honey pot reacted immediately. Punishment must be! But who benefits from it when it comes before atonement?


„Shot Monkey“:

Ein junger Mann mit Tattoo und Piercings kurbelt an seinem Leierkasten. Eine Träne läuft ihm übers Gesicht. An seiner Brust trägt er verschiedene Auszeichnungen und Orden.

Die Laterne, in der eine dicke Kerze brennt, wirft einen Lichtschein auf das Äffchen mit dem Revolver, das auf der Drehorgel neben einem Honigtopf sitzt.

Der vornehme Hund mit seinem abgenagten Knochen im Maul und das Affenpärchen auf den Kinositzen im linken Teil des Gemäldes beobachten die Szene etwas abseits. Unweit von ihnen liegt ein regungsloser, aus seinem Rücken blutender Affe in gestreifter Kleidung. An seinem linken Fußgelenk befindet sich eine eiserne Fußfessel, an der eine Leine befestigt ist, die zu den beiden teilnahmslos wirkenden Kindern führt.

Man darf annehmen, dass sich das leblose Äffchen in Gefangenschaft befand, worauf Kleidung, Fessel und Leine hinweisen. Die an seinem Rücken entstandenen Flügel sind Zeichen der bereits einsetzenden Metamorphose. Ein strahlendes Auge im unteren Teil der Drehorgel umhüllt den kleinen Affenkörper mit schützendem Licht.

Die links prachtvoll blühenden, gelben Lilien sind ein Zeichen von Reinheit und Unschuld. Sie strecken sich in Richtung Drehorgelspieler. Ist er etwa unschuldig am Geschehen und bedauert es zutiefst, was seine Träne andeutet?

Am unteren Laternenpfahl windet sich eine gelbe, züngelnde Schlange. Über ihr befindet sich das Bildnis eines verstorbenen Idols, das anscheinend ebenfalls neugierig und distanziert zuzusehen scheint. Es blickt zu uns aus einer anderen Dimension, in der auch die Seele des Äffchens bald ansässig sein wird. Der lange Körper der Schlange reicht bis ans Handgelenk des kleinen Jungen, umschlingt die Leine und bekräftigt somit eine Verbindung zu dem Äffchen. War sie es, die den Affen hinterlistig dazu verlockt hat, vom Honigtopf probieren zu wollen?

Der Bewacher des Honigtöpfchens hat jedenfalls sofort reagiert. Strafe muss sein! Doch wem nützt sie, wenn sie vor der Sühne steht?